wir sagen an den advent
schaut, die vierte kerze brennt
wir haben eine schöne zeit
bis zum start der weihnachtszeit
lieber christstollen sag uns
wo kommst du her

Der Stollen gehört zu den „Gebildebroten“. Das sind Gebäcke, die symbolische Formen oder Figuren darstellen. Der Stollen, das in weiße Tücher gewickelte Christkind.

Bild von Zozz_ auf Pixabay

Urkundlich taucht der Stollen zum ersten Mal 1329 in Naumburg an der Saale auf. Aus einem alten Schriftstück ist zu entnehmen, daß die Naumburger Bäcker sich bereit erklärten, zu Weihnachten „zween lange Weizenstollen, wozu ein halber Scheffel Weizenmehl verwandt werde,“ ihrem Bischof Heinrich und seinem Hofe zu entrichten.
„Was dem Klerus recht ist,“ wird sich der sächsische Landesfürst als weltlicher Herrscher gedacht haben, „ist mir nur billig!“ So entstand eine dem Bischofs-Tribut ähnliche Zinspflicht für Weiß- und Platzbäcker der Residenzstadt Dresden (bis 1913). An jedem zweiten Weihnachtsfeiertag lieferte die Bäckerinnung zwei Christstollen von jeweils eineinhalb Meter länge und je 36 Pfund Gewicht, getragen von acht Meistern und acht Gesellen, auf dem Schloß ab. Seit 1329 ist der Begriff „Weizenstollen“ also dokumentiert. 1474 taucht in Sachsen dann das „Christbrot“ auf. In einer Urkunde heißt es: „Item 7 gr vor zewey Christbrot den armen luten uff wynachten“, was soviel heißt wie: „Ebenso sieben Groschen für zwei Christbrote für die armen Leute zu Weihnachten“.

Quelle:
https://www.weihnachtsstadt.de/brauchtum/allgemein/christstollen.html#cmscontent
(abgerufen am 27.11.2020 um 22:50 Uhr)

Euer Team „Beratungsstelle der DMSG Münster“, bitte bleibt gesund und habt eine schöne Zeit!